Links: Tools

"Tools" sind nützliche kleine Programme, die dem Anwender die Arbeit erleichtern oder neue Möglichkeiten anbieten. Sie finden sich überall im Internet - insbesondere auf Freeware-o.Sharewareseiten, aber auch auf den Seiten von Herstellern, auf Projektseiten oder auf den Homepages und Blogs engagierter Programmierer.

Für das Umfeld unserer Aktivitäten nennen wir exemplarisch eine kleine Auswahl :

Tastaturmanager

In SeriKey!, Extract! und SAM! werden Steuercodes definiert, die zusammen mit den Daten in den Tastaturpuffer geschrieben werden. Diese Codes werden normalerweise zum Versetzen des Cursors im Zielprogramm verwendet, sie können aber auch dazu verwendet werden, um mit Hilfe von Tastaturmanagern z.T. komplexe Aktionen wie z.B. Programmstarts, Makroverarbeitungen u.v.a. auszulösen.


Einige Beispiele für solche Programme:

http://digital-dynamic.org/hotkey-master/
http://ger.hot-keyboard.com/
http://www.skynergy.com/hotkeyz.html

Hinweis: In Windows ist ein einfacher Tastaturmanager integriert 

Bildschirm 

Manche Netbooks haben bauartbedingt einen zu kleinen Bildschirm, um die Fenster gängiger Programme in der Höhe vollständig anzeigen zu können. Für die Fälle, in denen der Gerätehersteller keine Abhilfe bereit stellt, bieten wir das Freeware-Tool WinScroll zum Download an. Dieses Programm richtet einen vergrösserten virtuellen Bildschirm ein, in dem mit einem Scrollbar vertikal manövriert werden kann.

Für unsere Anwendungen wird es nicht benötigt, es ist aber ein durchaus sinnvolles Tool: "Fences®" schafft Ordnung auf dem Windows-Desktop, indem es die Programmverküpfungen gruppiert und bedarfsgerecht ein- oder ausblendet.

Terminalprogramme

Wenn die Schnittstellenparameter, Datenformate und Protokolle eines anzubindenden Geräts und dessen Interface nicht ausreichend dokumentiert sind, können mit Terminalprogrammen fehlende Informationen herausgefunden werden.  Im Windows-Zubehör gibt es dazu das Hyperterminal;  als kostenlose Alternativen bieten sich z.B. Shamrocks "ShamCom", "EasyTerm", "Putty"oder "MTTTY" an. Alle genannten Programme sind sowohl für serielle Schnittstellen ( COM-Ports) oder für Netzwerk-Verbindungen über Telnet verwendbar.

Serielle Schnittstelle 

In Härtefällen - also wenn eine einfache Terminal-Software nicht genug Informationen liefert- kann es sinnvoll sein, ein Diagnosetool oder ein Terminalprogramm mit erweitertem Funktionsumfang zur Untersuchung des Datenverkehrs zu verwenden. HD-Software bietet hierzu eine leistungsstarke aber trotzdem kostenlose Lösung an.

"HTerm" und "RealTerm" sind kostenlose Terminalprogramme, mit denen der Datenaustausch mit angeschlossen (Mess-) Geräten in allen Details ausgetestet werden kann. Sie zeichnen sich dadurch stark erweiterte Funktionsumfänge aus, zu denen die hexadezimale Zeichendarstellung, Steuersequenzen, Nutzung der einzelnen Steuerleitungen, Filter u.v.a. gehören. 

Der SerialSniffer beobachtet beide Richtungen einer seriellen Verbindung. Er zeigt die Daten an, loggt sie in einer Datei und kann ( in Grenzen ) transportierte Daten manipulieren. Das Programm ist als Shareware.

Als sehr nützlich hat sich das Terminal Serial Port Viewer der Firma Fujitsu erwiesen: Es steht im Hintergrund des Systems und meldet es, wenn am USB Schnittstellen hinzukommen oder entfernt werden. Dabei nennt es die Klartext-Bezeichnung des Geräts, listet die Einstellungen und nennt die von Windows vergebene COMx:- Nummer. Diese Software ist insbesondere an Arbeitsplätzen mit wechselnder Schnittstellen-Konfiguration ( mehrere USB-Seriell-Konvertoren oder andere Geräte mit virtuellem COM-Port-Treiber ) äußerst hilfreich.

 

Port-Umleitungen ( Seriell / TCP / Netzwerk ) 

Die Vernetzung erlaubt es, auch die Daten räumlich entfernter Geräte zu erfassen. Lokal ( z.B. in Labors oder Messräumen) können durch LAN-Vernetzung einfach aufgebaute, sehr flexible, kostengünstige und universelle Schnittstellenkonzepte eingeführt werden.    

Geräteseitig gibt es zur Vernetzung prinzipiell drei Möglichkeiten:

1. Das Gerät ist mit einer Netzwerkschnittstelle ausgestattet oder es wird entsprechend nachgerüstet

2. Ein marktüblicher Schnittstellenumsetzer.   

3. Die Geräte werden über ihre serielle Schnittstelle an einen PC angebunden. Auf diesem PC arbeitet eine Software, die die Schnittstellendaten an einer Netzwerkschnittstelle zur Verfügung stellt bzw. von dort die Daten zur Weiterleitung an das Gerät annimmt.  Der Pira Remote Com-Port ist ein solches Programm. Es ist als Freeware mit englischsprachiger Programmoberfläche erhältlich.

 

Viele unserer Programme greifen diirekt auf die Netzwerkschnittstelle des PC zu, um die Daten vernetzter Geräte von dort zu übernehmen. Alle anderen Programme bekommen diese Daten, wenn eine als Free- oder Shareware erhältliche TCP-Com-Brücke installiert ist: Diese Brückensoftware richtet einen virtuellen Com-Port ein, dessen Datenverkehr über ein Netzwerk zu einer Gegenstation geführt wird.  Auf diese Weise können alle Programme, die einen Com-Port nutzen, mit vernetzten Geräten kommunizieren.  Die HW group s.r.o. bietet hierfür ihren virtuellen seriellen Port HW VSP3 ( engl.) an, der unter bestimmten Bedingungen auch kostenlos genutzt werden darf.

Ohne diese Restiktionen ist das völlig unkompliziert anwendbare Tool PC-PC Soft-Links von Wiesemann und Theis. Es ist zweigeteilt : Ein Seriell-zu-TCP-Umsetzer wird auf dem PC installiert, an dem ein Gerat seriell angeschlossen ist.  Auf der Gegenstation arbeitet ein Treiber, der einen virtuellen Com-Port einrichtet und das entfernte Gerät für alle Programme des Rechners zugänglich macht. PC-PC Soft-Links-Lizenzen können u.a. bei uns für einen günstigen Preis erworben werden. 

 

 

Windows-Dienste

Manchmal ist es sinnvoll oder wünschenswert, ein Programm unabhängig vom Benutzer-Login oder völlig unsichtbar im Hintergrund laufen zu lassen. Derartige Programme sind in jedem Windows-System zu jeder Zeit aktiv; sie werden "Dienste" oder ( engl.) "Services" genannt.

Auf den Seiten "serverhowto.de" und bei Microsoft wird beschrieben, wie man ein beliebiges Programm händisch und mit Windows-Bordmitteln als Dienst einrichten kann. Ebenfalls kommandozeilenorientiert ist das von Nick Rozanski entwickelte und unter der GNU ( also ebenso kostenlos für den Anwender ) veröffentlichte "SRVSTART.EXE ", das wesentlich flexibler und leistungsfähiger ist.

Wer den Komfort eines Windows-Programms beim Einrichten eines Dienstes wünscht, kann englischsprachige Shareware verwenden: Das Programm ServiceShell richtet Dienste ein und verwaltet sie. "FireDaemon" bietet darüber hinaus viele Optionen und Zusatzfunktionen.

 

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